Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Impuls, der

Impụls, der; -es, -e
lat.
1. Anstoß, Anregung: wichtige, fruchtbare, schöpferische, materielle Impulse geben, ausstrahlen; Impulse zu einer Diskussion, zu weiterem Nachdenken geben; die Reise gab dem Schriftsteller neue Impulse für sein Schaffen; der Gedanke an seine Zukunft gab ihm einen neuen I., seine Arbeit fortzusetzen; von diesem Buch haben wir wichtige Impulse erhalten; Techn. optische, akustische, mechanische Impulse; der spezifische I. eines Raketenmotors; Elektrotechn. kurzer Spannungs- oder Stromstoß: Impulse messen, übertragen; Elektronenröhren und Transistoren reagieren auf Impulse millionenfach schneller als die menschlichen Sinnesorgane auf physiologische Reize Wissensch. u. Fortschr. 1957
2. innerer Drang, Trieb, plötzliche Eingebung: einem I. folgen; etw. aus einem I. heraus tun; Mein erster Impuls war, alle Klosterpforten Roms zu bestürmen Le Fort Tor 71 im ersten I. wollte ich weglaufen, doch dann blieb ich; was den Tieren fehlt, ist ja gerade die Fähigkeit … alle anderen etwa vorhandenen Impulse zugunsten eines einzigen zu unterdrücken K. Lorenz Er redete 66
3. Phys. Produkt aus Kraft und Zeit ihrer Einwirkung, Produkt aus Masse und Geschwindigkeit: das Gesetz von der Erhaltung des Impulses;

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Zitationshilfe
„Impuls“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Impuls>, abgerufen am 11.08.2020.

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