Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Indiskretion, die

Indiskretion, die; -, -en
lat.Verhalten ohne Zurückhaltung
a) Mangel an Verschwiegenheit, Vertrauensbruch: eine schamlose, unbewußte I.; eine I. begehen; jmdm. eine I. vorwerfen; etw. für eine I. ansehen; Das Fräulein also las die Briefe und bereitete mit ihren Indiskretionen den Leuten manchen Kummer Tucholsky Ganz anders 29; sich /Dat./ Indiskretionen (auf Vertrauensbruch beruhende Äußerungen) anhören müssen
b) Taktlosigkeit: Der fette Mime erheiterte durch die Indiskretionen, die er sich gegen die kleine Schauspielerin erlaubte, den Kreis der Damen H. Mann 1,215 (Schlaraffenland)

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Zitationshilfe
„Indiskretion“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Indiskretion>, abgerufen am 11.08.2020.

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