Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Industrie, die

Industri̱e̱, die; -, -n [..i̱-en]
lat.
1. /Pl. ungebräuchl./ Betriebe, in denen auf der Grundlage der maschinellen Großproduktion Konsum- und Produktionsgüter hergestellt und Rohstoffe gewonnen werden; Zweig der Volkswirtschaft, der die Gesamtheit dieser Betriebe umfaßt: die sowjetische, amerikanische, englische, französische I.; die chemische, Neupräg. eisenschaffende⌝, feinmechanische, holzverarbeitende, metallverarbeitende I.; die private, staatliche, verstaatlichte, Neupräg. DDR volkseigene⌝ I.; die örtliche, modernste I.; die verschiedensten Industrien; die I. aufbauen, entwickeln, fördern, unterstützen, modernisieren, enteignen, verstaatlichen; die Landarbeiter wanderten wegen der besseren Bezahlung in die I. ab
2. schweiz. Fabrikanlage, in der industriell produziert wird: die [Ausfahrt] führt zu einer Siedelung, zu einer Industrie, zu einem Flughafen Frisch Stiller 236; Überall Höfe, hie und da kleine Industrien, alles reinlich und karg Dürrenmatt Versprechen 12

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„Industrie“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Industrie>, abgerufen am 13.08.2020.

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