Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Innere, das

Innere, das; -n, /ohne Pl./
1. das innerhalb bestimmter Grenzen Befindliche, Ggs. das Äußere: das I. des Hauses, der Wohnung; das I. der Stadt bietet ein ganz anderes Bild als die Außenbezirke; er befindet sich im Augenblick im Inner(e)n des Landes; bei dem Sturm drang das Wasser bis ins I. des Schiffes; Inhalt: das I. der Weltraumkapsel besteht aus Meßinstrumenten;
2. das Geistig-Seelische im Menschen, Ggs. das Äußere: geh. etw. in seinem Innern bewegen; eiskalter Schauer durchbebte sein Inneres E. T. A. Hoffm. 3,62 (Serapionsbrüder) ; ihre Geständnisse hatten jäh sein ganzes Innere aufgewühlt H. Mann 1,372 (Schlaraffenland) ; alsbald füllte wieder die gewaltige Freude, der Auftrieb des Daseins sein Inneres bis in alle Poren A. Zweig Grischa 216; im I. denkt er anders;

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Zitationshilfe
„Innere“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Innere>, abgerufen am 04.08.2020.

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