Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Instrument, das

Instrumẹnt, das; -(e)s, -e
lat.
1. zu wissenschaftlichen Zwecken hergestelltes Gerät, Werkzeug: das I. des Arztes; ärztliche, chirurgische, medizinische, optische, nautische, geeignete, moderne, feine Instrumente; ein I. zur Messung des Luftdrucks; die Instrumente ablesen; die Instrumente reagierten gut /übertr./ diese Bibliographie ist ein unentbehrliches I. der Forschung; der Rundfunk ist ein I. zur Masseninformation; Die sowjetische Arbeiterschaft ist nicht ein Instrument des Staates … sondern der proletarische Staat ist ein Instrument der Arbeiterklasse Thälm. Reden 1,192; Sprache ist in den Jahrtausenden ihres Entstehens zum Instrument menschlichen Denkens geworden Mutterspr. 1966
2. Gerät, Gegenstand, womit Musik gemacht wird: Klavier und Geige sind sehr geschätzte Instrumente; diese Orgel ist ein kostbares I.; ein altes, wertvolles, modernes, beliebtes I.; ein I. beherrschen, meistern; die Künstler stimmten ihre Instrumente, setzten ihre Instrumente an, ließen die Instrumente sinken /übertr./ welche Kunst, die Schöpfung spielen zu lassen auf dem Instrument unsrer Sinne Frisch Don Juan V

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„Instrument“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Instrument>, abgerufen am 15.08.2020.

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