Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Ironie, die

Ironi̱e̱, die; -, -n [..i̱-en] /Pl. ungebräuchl./
lat.spöttisch-kritische Geisteshaltung, die sich in der fingierten Annahme eines der wirklichen Meinung des Autors entgegengesetzten, oder wesentlich von dieser abweichenden Standpunktes äußert, was jedoch zu erkennen gegeben wird: eine bittere, bissige, feine, heitere, schneidende, überlegene, brillante I.; etw., jmdn. mit I. behandeln; er sagte das ohne (jede) I.; er überhörte die I. in ihren Worten; ein Buch, Schauspiel voller I.; die I. des Schicksals: es war (wie) eine I. des Schicksals, daß ausgerechnet einem weitgereisten Manne der Gewinn einer Weltreise zufiel;

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Zitationshilfe
„Ironie“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ironie>, abgerufen am 06.08.2020.

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