Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Irrlicht, das

-licht, das
in Sümpfen und Mooren über dem Boden tanzendes Flämmchen, das durch Selbstentzündung des Sumpfgases entsteht und im Volksglauben als Seele eines Toten oder als heimtückischer Kobold gedeutet wurde, der die Menschen ins Moor lockt: [ein Wiesengrund] wo in warmen Sommernächten Irrlichter über verborgenen Sümpfen tanzten Löscher Alles Getrennte 49; ihre Augen flackern wie Irrlichter Schallück Wenn man aufhören könnte 17;

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Zitationshilfe
„Irrlicht“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Irrlicht>, abgerufen am 08.08.2020.

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