Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Keim, der

Keim, der; -(e)s, -e
1. Gebilde, aus dem sich organisches Leben entwickelt: grüne, zarte, verdorrte Keime; der K. einer Pflanze; der K. werdenden Lebens (Embryo) im Mutterleib im Frühling sprießen die ersten jungen Keime; /übertr./ erster Anfang: der K. der Liebe, des Hasses; die Keime ihres Talentes zeigten sich schon früh; den K. des Todes in sich tragen; der Umgang mit bedeutenden Künstlern legte den K. (war der Ausgangspunkt) für seine ganze spätere Entwicklung etw. im K. ersticken etw. schon im Entstehen zunichte machen: der Widerstand, Aufstand wurde bereits im K. erstickt;
2. kleinster organischer, bes. bakterieller Krankheitserreger: der K. einer Infektion; schädliche Keime durch Abkochen, Sterilisieren abtöten, vernichten;

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Zitationshilfe
„Keim“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Keim>, abgerufen am 25.11.2020.

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