Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Lücke, die

Lücke, die; -, -n
Zwischenraum, (durch ein fehlendes Stück entstandener) größerer Spalt: eine große, schmale L.; eine L. im Zaun ausbessern; nirgends fand sich eine L. zum Parken; eine L. in der Reihe, zwischen den Häusern lassen; durch eine L. kriechen; sein Gebiß hat schon viele Lücken; umg. etw. genau auf L., L. auf L. stellen (jeweils mit Abstand und gegeneinander versetzt aufstellen) /übertr./ jmd. hinterläßt, reißt durch seinen Tod eine empfindliche, fühlbare, schmerzliche L.; jmd. füllt eine L. (aus); er … mußte abgeführt werden, worauf der Schultheiß in die Lücke sprang Hesse 1,301 (Camenzind) ; hier klaffte bisher eine L.; das Buch schließt diese L.; der Krieg hat viele Lücken gerissen (hat viele Menschenopfer verlangt) sein Wissen hat große, eine ganze Reihe von Lücken (ist lückenhaft) durch eine L. des Gesetzes schlüpfen (der Strafe entgehen)

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Zitationshilfe
„Lücke“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Lücke>, abgerufen am 14.08.2020.

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