Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Ladung, die

1Ladung, die; -, -en
1. das Aufgeladene, die Fracht: die L. des Lastwagens bestand aus Kisten; eine wertvolle, leichte, schwere L.; das Schiff löscht seine L. (lädt sie aus) der Frachter übernahm eine L. Apfelsinen;
2. Phys. die auf einem Körper vorhandene positive oder negative Elektrizitätsmenge: die L. eines Blitzes; Dabei tritt an die Stelle der Gravitationskraft die Anziehung der entgegengesetzten Ladungen des Kerns und der Elektronen Planck Weltbild 27
3. Mil. abgemessene Menge Sprengstoff, Munition: Man muß, wenn man sprengen will, nur wissen, wo man die Ladung anbringt und wie stark sie sein muß Böll Billard 75; im Vorbeilaufen fliegen geballte Ladungen in die Unterstände Remarque Im Westen 120; nun hat sie 'ne Ladung Schrot im Gesäß, statt den Hasen in der Tasche Viebig Schlafendes Heer 139

WDG, 3. Band, 1969

Ladung, die

2Ladung, die; -, -en
Jur. /entsprechend der Bedeutung von laden / Vorladung: eine L. an jmdn. ergehen lassen; die L. des Beklagten, eines Zeugen; einer L. Folge leisten

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Zitationshilfe
„Ladung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ladung>, abgerufen am 05.08.2020.

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