Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Landschaft, die

Landschaft, die; -, -en
1. Teil der Erdoberfläche, der durch Bodengestalt, Bewachsung, Besiedlung sein besonderes Gepräge erhalten hat und sich dadurch von anderen Gebieten unterscheidet: eine flache, gebirgige, steppenartige, fruchtbare, liebliche, malerische, öde L.; die norddeutsche, italienische L.; die L. der Tundra, Alpen, des Hochgebirges; die L. umgestalten; den Charakter der L. erhalten; das Gebäude paßt sich der L. gut an, ordnet sich gut in die L. ein; das Tessin ist eine der schönsten Landschaften Europas; Ich schreibe im Zug auf den Knien bei starkem Gerüttel, draußen schwankt ein Stück Landschaft vorbei Hartlaub Großer Wagen 86; sich in der offenen L. (in ländlicher Gegend) befinden Gegend: durch die L. fahren; über die L. hinsehen /übertr./ die gegenwärtige politische, geistige L.
2. Bild von 1: eine idealisierte, romantische, realistische L.; eine L. von Ruisdaal; die Wände waren … [mit] hübschen gemalten Landschaften in Goldrahmen behängt Kaschnitz Haus 91

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Zitationshilfe
„Landschaft“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Landschaft>, abgerufen am 28.09.2020.

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