Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Laune, die

Laune, die; -, -n
1. augenblickliche Stimmung des Gemüts, Gemütsverfassung, augenblicklicher Gemütszustand: er hat heute gute, schlechte L.; er ist in guter, schlechter L.; eine heitere, beschwingte, rosige, üble, düstere L. ergriff sie; wechselnde Launen; etw. versetzt jmdn. in gute, umg. glänzende, salopp stinkige⌝ L.; jmdn. bei guter L. erhalten; jmdm. die (gute) L. gründlich verderben; was hat er heute für L.?; jmd. ist bei, in L. (ist gut gelaunt), ist nicht bei, in L. (ist schlecht gelaunt)
2. /nur im Pl./ wechselnde Stimmungen: wir mußten oft unter ihren Launen leiden; sie hat keine Launen; /bildl./ rascher Wechsel: die Launen des Glücks, Schicksals, Zufalls, Wetters;
3. einer augenblicklichen Stimmung entspringender Einfall, plötzliche Idee: etw. aus einer L. heraus tun; umg. das war nur so eine L. von mir; /bildl./ eine seltsame L. der Natur

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Zitationshilfe
„Laune“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Laune>, abgerufen am 20.09.2021.

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