Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Leid, das

Leid, das; -(e)s, /ohne Pl./
großer Kummer, schwer zu tragendes Mißgeschick, Unglück, Ggs. Freude: ein unermeßliches, tiefes, unsägliches, namenloses, geheimes, dumpfes, bitteres L.; jmdm. sein L. klagen; geh. viel L. erfahren; schweres L. (um jmdn.) tragen; jmdm., über jmdn. großes L. bringen; jmdm. ein L. zufügen; sie ertrug alles L. geduldig; er sorgte dafür, daß ihr kein L. widerfuhr; jmdm. ein L. antun; sich /Dat./ ein L. antun (Selbstmord begehen) geh. in Freud und L., Lust und L. zusammenhalten; Freud und L. miteinander teilen; /sprichw./ geteiltes L. ist halbes L.

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Zitationshilfe
„Leid“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Leid>, abgerufen am 12.08.2020.

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