Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Leim, der

Leim, der; -(e)s, -e
wasserlöslicher, aus tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Stoffen hergestellter Klebstoff, der bes. zum Verbinden von Holzteilen oder Papierblättern dient: ein fester, zäher, flüssiger, kalter L.; er kocht L., bestreicht Bretter, Ruten mit L.; dieser L. bindet (nicht) gut; umg. der Stuhl ist aus dem L. gegangen (hat sich in einzelne Teile aufgelöst) /übertr./ salopp eine Freundschaft, diese Ehe geht aus dem L. (zerbricht, zerreißt) eine Frau geht aus dem L. (wird dick) jmdm. auf den L. gehen, kriechen (auf jmdn. hereinfallen) jmdn. auf den L. führen, locken (jmdn. betrügen, anführen)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Lecke Lineatur
Zitationshilfe
„Leim“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Leim>, abgerufen am 07.08.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache