Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Leinwand, die

-wand, die
1. /ohne Pl./ sehr haltbares Gewebe aus Flachs: selbstgewebte, feine L.; Ich nehme ein weißes Säckchen von grober Leinwand aus Großmutters Kommode Strittmatter Tinko 209
2. Fläche aus 1, auf die der Kunstmaler seine Farben aufträgt: er trug Öl auf die L. auf; bemalte Leinwände; ein schönes Bild, eine großartige Leinwand des großartigen Malers Feuchtw. Füchse 754
3. große, weiße Fläche in einem Filmtheater, auf der der Film vorgeführt wird, Bildwand: die flimmernde L. des Kinos; vor der L. sitzen; das Geschehen auf der L. gebannt verfolgen; dieser Film wird in den nächsten Wochen über die L., Leinwände laufen /übertr./ Film: jmd. erscheint auf der L.; Chaplin ist der König der L.; jmdn. von der L. kennen, auf der L. sehen;

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Zitationshilfe
„Leinwand“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Leinwand>, abgerufen am 04.08.2020.

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