Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Lende, die

Lende, die; -, -n
1. dicht. Körperteil des Menschen hinter und über den Hüftknochen: Ich aber bringe die liebliche Braut, / Daß ich zur Seite sie leg dir, Lende an Lende Hacks Frieden II; von den Lenden fiel das weite weiße Beinkleid hinab Stifter 2,40; hist. seine Lenden mit dem Schwert gürten; /bildl./ er gürtet seine Lenden (bereitet sich vor), um … /übertr./ er würde sicherlich … etwas Verwendbareres für den arggeplagten, den sehr gedrückten und geknickten Sprößling seiner Lenden (Zeugungskraft) mitgegeben haben Raabe II 1,297
2. /Verkl.: Lendchen/ das Fleisch vom Schlachtvieh zwischen den Nieren unterhalb des Rückgrats: ich möchte ein Stück L.; die L. braten;

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Zitationshilfe
„Lende“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Lende>, abgerufen am 10.08.2020.

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