Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Leumund, der

Leumund, der; -(e)s, /ohne Pl./
1. Ruf, in dem jmd. steht: jmd. hat einen guten, üblen L.; gesucht wird eine Persönlichkeit mit einwandfreiem L.; jmds. L. verteidigen; der Angeklagte hat keinen guten L.;
2. der böse L. Klatsch, üble Nachrede: sie war dem bösen L. am meisten ausgesetzt; Der böse Leumund … munkelt sogar, daß ihre beiden letztgeborenen Kinder nur dem Namen nach Sprößlinge ihres alten, halbblinden Gatten seien St. Zweig Balzac 84

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Zitationshilfe
„Leumund“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Leumund>, abgerufen am 14.08.2020.

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