Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Linse, die

Linse, die; -, -n
1. in mäßig trockenem Klima wachsende, krautige Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler, deren gelbbraune, flache, kreisrunde und in kurzen, breiten Hülsen sitzende Samen als Nahrungsmittel verwendet werden: die L. wird in den Mittelmeerländern angebaut, hat in Trauben vereinte Blüten;
2. Samen von 1: Linsen verlesen, einweichen; die Linsen sind noch nicht weich; gestern gab es Linsen
3. Opt. Körper aus durchsichtigem Material mit zwei lichtbrechenden Flächen, von denen mindestens eine kugelig gekrümmt ist: eine bikonkave, bikonvexe L.; d. Durchmesser, Dicke, Brennweite, Krümmung der L.; Linsen schleifen; umg. Objektiv: er knipste, filmte alles, was ihm vor die L. kam; [das Kind] starrte ängstlich in die Linse Hausm. Abschied 197
4. Med. lichtbrechender Teil des Auges: Hinter dieser Regenbogenhaut teilt die Linse die Vorderkammer von dem Augeninnern ab Gesundheit 1966

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Zitationshilfe
„Linse“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Linse>, abgerufen am 14.08.2020.

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