Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Lorbeer, der

Lorbeer, der; -s, -en
in Asien und im Mittelmeergebiet beheimateter, bis zu zehn Meter hoch werdender, immergrüner Baum mit grünlichen oder gelblichweißen Blüten, dessen lederartige Blätter als Gewürz und dessen Früchte als Arznei verwendet werden: Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht Goethe Kennst du das Land; d. Gurken, Rotkohl sind mit L. (Lorbeerblättern) gewürzt /Sinnbild des Ruhmes/ die Dichterbüste wurde mit L. (einem Lorbeerkranz) geschmückt /übertr./ umg., oft spött. Lorbeeren ernten (gelobt werden) er konnte keine Lorbeeren pflücken, erringen (hatte keinen Erfolg) scherzh. (sich) auf seinen Lorbeeren ausruhen (nach einem Lob in seinen Anstrengungen nachlassen) dicht. jmdm. den L. reichen (jmdn. rühmend anerkennen) ihm gebührt unverwelklicher L. (unvergänglicher Ruhm)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
linear
Zitationshilfe
„Lorbeer“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Lorbeer>, abgerufen am 23.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache