Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 3. Band, 1969

Lotterbett, das

-bett, das
1. abwertend Liebeslager, das mit häufig wechselnden Partnern geteilt wird, Lager käuflicher Liebe: ein zerwühltes L.; /bildl./ diese im Lotterbett der Kolportage gezeugten [literarischen] Bastarde St. Zweig Balzac 65
2. Couch
a) österr. ein breites, grün bezogenes L.; Er ließ keinen neuen Brauch in sein Haus, kein Lotterbett, keinen Prunkspiegel Rosegger 12,148
b) veralt. auf dem L. liegen (faulenzen)

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Zitationshilfe
„Lotterbett“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Lotterbett>, abgerufen am 07.08.2020.

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