Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Mähre, die

Mähre, die; -, -n
abwertend (altes) verbrauchtes, mageres Pferd: eine magere, lahme M.; Wie groß war aber sein Erstaunen, als er, statt seiner zwei glatten und wohlgenährten Rappen, ein paar dürre, abgehärmte Mähren erblickte Kleist 3,146 (Kohlhaas) ; zumal sie so prächtige Reiter waren, daß unter ihnen jede Mähre ein Prachtroß abgab Cramer Konzessionen 214; /bildl./ ist der Kapitalismus schon eine abgehetzte alte Mähre Tageszeitung DDR 1958

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Mopedfahrer
Zitationshilfe
„Mähre“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Mähre>, abgerufen am 28.11.2020.

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