Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Müdigkeit, die

Müdigkeit, die; -, -en /Pl. ungebräuchl./
1. /entsprechend der Bedeutung 1 von müde / Ermattung, die ein starkes Ruhe-, Schlafbedürfnis hervorruft: jmdn. ergreift, befällt, überkommt eine große, jähe, wohlige, schwere, bleierne, unüberwindliche M.; Die Müdigkeit übermannte sie nun doch Zahn Frau Sixta 32; M. verspüren; die M. überwinden, vertreiben, verscheuchen sich /Dat./ die M. aus den Augen reiben; gegen die M. ankämpfen; mit seiner M. kämpfen; vor M. einschlafen; umg. keine M. vortäuschen, -schützen (immer frisch voran, keine Ausflüchte, wenn eine Arbeit bevorsteht)!
2. /entsprechend der Bedeutung 2 von müde / Kraftlosigkeit: Jetzt war etwas wie Müdigkeit in seiner Stimme Noll Holt 2,367

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Zitationshilfe
„Müdigkeit“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Müdigkeit>, abgerufen am 28.11.2020.

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