Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Messe, die

1Messe, die; -, -n
große, zentrale Ausstellung von Verbrauchsgütern oder Produktionsmitteln, die meist als Muster für Vertragsabschlüsse dienen, seltener unmittelbar zum Verkauf gelangen: eine M. mit internationaler Beteiligung; die Leipziger, Mailänder, Pariser M.; eine M. für Konsumgüter, Maschinen, Spielwaren, Lederwaren; eine M. beschicken; auf der M. ausstellen, für seine Produkte werben, Verträge abschließen; zur M. fahren; während der M. Kontakte zu ausländischen Handelspartnern aufnehmen; Neupräg. DDR die M. der Meister von morgen /Abk.: MMM/ (größte Leistungsschau junger Neuerer)

WDG, 4. Band, 1974

Messe, die

2Messe, die; -, -n
1. Rel. kath. Gottesdienst, tägliche Feier des Altarsakraments: die M. lesen, zelebrieren; die M. hören, versäumen; zur M. gehen; die Glocken läuten zur M.; eine stille M.;
2. Mus. kirchliche Komposition für Soli, Chor und Orchester mit festem, durch den Text gegebenem Aufbau: die M. in h-Moll von Bach;

WDG, 4. Band, 1974

Messe, die

3Messe, die; -, -n
Seemannsspr. Aufenthalts- und Speiseraum für Offiziere oder Mannschaften an Bord von Schiffen: eine holzverkleidete M.;

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Zitationshilfe
„Messe“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Messe>, abgerufen am 25.02.2020.

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