Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Mief, der

Mief, der; -(e)s, /ohne Pl./
salopp abwertend schlechte, verbrauchte Luft: im Zimmer, Abteil ist ein großer, gewaltiger M.; Besser ein warmer Mief als ein kalter Ozon Welk Hoher Befehl 21; in diesem M. erstickt man fast; den M. hinauslassen; /übertr./ erstickende, muffige Atmosphäre: der kleinbürgerliche, kleinstädtische M.; Indem er subjektiv dem Mief und der Enge des selbstgefälligen und grausamen Spießertums zu entgehen glaubt Aufbau 1954

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Mauerkelle Militärperson
Zitationshilfe
„Mief“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Mief>, abgerufen am 20.10.2020.

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