Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Mine, die

1Mine, die; -, -n
franz.Bergwerk, bes. Erzgrube, Erzgang: in einer M. arbeiten; diese M. wurde stillgelegt; /bildl./ Die Wirklichkeit ist eine unerschöpfliche Mine, wenn man zu schürfen versteht St. Zweig Balzac 236; Stollen: Minen graben, vortreiben

WDG, 4. Band, 1974

Mine, die

2Mine, die; -, -n
franz.im Gelände oder im Wasser verlegter hochexplosiver, bes. im Kriege verwendeter Sprengkörper, dessen Sprengladung durch einen Zünder zur Explosion gebracht wird: Minen legen, entschärfen, räumen; die M. explodiert, detoniert; bald krachten über das Gewehr- und Maschinengewehrfeuer hinweg die Minen Uhse Patrioten 1,28; das Schiff ist auf eine M. gelaufen; auf eine M. treten; /bildl./ umg. eine M. legen eine Intrige spinnen: Dubslav, der nun nicht länger säumen mochte, seine Mine zu legen Fontane I 5,407 (Stechlin) ; alle Minen springen lassen alles versuchen, alle Mittel einsetzen: er ließ alle Minen springen, um diesen Posten zu bekommen; Prinz Louis wird nie zu ihr kommen. Sie läßt alle ihre Minen umsonst springen Alexis Ruhe 2,139

WDG, 4. Band, 1974

Mine, die

3Mine, die; -, -n
franz.stäbchenförmige Füllung der Schreibstifte: e. Kugelschreiber, Farbstift mit blauer, roter, grüner M.; die M. (des Bleistifts) ist abgebrochen; in den Drehbleistift eine neue M. einsetzen; die leere M. des Kugelschreibers auswechseln;

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Zitationshilfe
„Mine“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Mine>, abgerufen am 17.02.2020.

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