Mode, die; -, -n
1. in einer bestimmten Zeit als vorbildlich geltende, bevorzugte Art, sich zu kleiden oder zu frisieren: die M. wechselt ständig; kurze Röcke sind gerade M. (geworden), sind sehr in M.; diese Schuhe waren schon seit Jahren (ganz) aus der M.; Hemdblusen werden nicht aus der M. kommen, bleiben in M.; umg. sie macht jede M. mit, geht mit der M., gehorcht, folgt der M.; die neuesten Schöpfungen der M.; die M. der damaligen Zeit; die Pariser M.; den Anzug, den ich trage, weil er Mode ist Nossack Spirale 97; ihr Kleid war der M. entsprechend geschnitten; eine vergessene, neue, herrschende, praktische, kniefreie M.; e. Schlips, Mantel neuester M.; Trachtenkittel und bäuerliche Wämse vergangener Moden Kasack Stadt 206
2. /nur im Pl./ als vorbildlich geltende, elegante und moderne Kleidungsstücke, Modelle: internationale Moden; in dieser Veranstaltung werden die neuesten Moden vorgeführt; bei den Pferderennen konnte man die schönsten Moden sehen;
3. in einer bestimmten Zeit als vorbildlich geltender, bevorzugter Geschmack, Zeitgeschmack: dieses Spiel ist jetzt (große) M.; es wurde gerade (wieder) M., Gedichte zu lesen; dieser Tanz ist nicht mehr in M., ist aus der M. (gekommen); fremdländische Vornamen sind (sehr) in M. gekommen; [er] ist noch einer von der alten Mode. Er läßt einen Walzer nach dem anderen erklingen Hausm. Lampioon 45 Brauch, Sitte, Gepflogenheit: in der Schule herrschte die M., mit Papierkügelchen zu schießen; wir wollen keine neuen Moden einführen (es soll alles beim alten bleiben) umg. das sind ja ganz neue Moden!; was sind denn das für neue Moden?

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