Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Motor, der

Mo̱tor, auch Moto̱r, der; -s, Moto̱ren/ Moto̱re
lat.Maschine, die durch Umformung von Energie mechanische Antriebskraft erzeugt: e. Wagen, Boot ist mit einem M. ausgerüstet, wird von einem M. angetrieben; der M. springt leicht an, umg. kommt⌝, heult auf, arbeitet, läuft leise, gleichmäßig; ein defekter M. zieht nicht, bockt, hustet, spuckt, setzt aus, streikt; den M. an-, abstellen, ein-, ausschalten, anlassen, anwerfen, antreten, starten, heiß laufen lassen, drosseln, umg. abwürgen⌝; er hat seinen M. aus-, eingebaut, auseinandergenommen; der M. muß überholt, repariert, geölt, gewaschen werden; ein elektrischer, starker, leistungsfähiger, luft-, wassergekühlter M.; ein M. mit vier Zylindern, von 50 PS; mit laufendem M. halten, warten; der Lärm, das Dröhnen, Donnern, Knattern, Brummen, Surren der Motoren; das zarte Mückensingen der französischen Motore A. Zweig Erziehung 62; Sport ein Steherrennen hinter schweren Motoren (Motorrädern) /übertr./ vorwärtstreibende Kraft: der M. einer Bewegung, Entwicklung, des Fortschritts; der Wettbewerb ist der M. des sozialistischen Wirtschaftssystems; ein Motor, eine treibende Kraft … das heißt eine Partei, die sich ihrer Pflicht gegenüber der Arbeiterschaft bewußt ist Thälm. Reden 1,481

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Mopedfahrer
Zitationshilfe
„Motor“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Motor>, abgerufen am 04.12.2020.

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