Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Mulde, die

Mulde, die; -, -n
1. größere, flache Bodenvertiefung, Boden-, Talsenke: d. Dorf, Bauernhof liegt in einer (flachen, leichten) M.; in den Mulden hatten sich Moore gebildet; Aber der Weg dahin führt durch eine weite flache Mulde, offen der Einsicht und den Granaten A. Zweig Erziehung 278; flache Vertiefung: die Steinstufen waren zu kleinen Mulden ausgetreten Koeppen Tod 52
2. landsch. umg. längliches, ausgehöhltes, aus einem Stück angefertigtes Gefäß (aus Holz), das bes. beim Backen oder Schlachten verwendet wird, Trog: Mehl, Futter in die M. schütten; ein Schlächtergeselle, die Mulde mit roten Fleischstücken auf der Schulter G. Hauptm. 4,71

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„Mulde“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Mulde>, abgerufen am 24.11.2020.

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