Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Nüchternheit, die

Nüchternheit, die; -, /ohne Pl.;
entsprechend den Bedeutungen 1–4 von nüchtern /; zu: Hatte schon vor der Messe gefrühstückt. Hielt mich nur selten an das Gebot der Nüchternheit Grass Katz 98; zu: der Kraftfahrer beteuerte seine N.; zu: nüchternes Wesen, Sachlichkeit: etw. mit (aller) N. berichten, darstellen; die N. eines Berichtes, Menschen; mit N. vorgehen, handeln; Phantasielosigkeit: die N. eines Pedanten; Unbehaglichkeit, Ungemütlichkeit: sein Zimmer, das in seiner spartanischen Nüchternheit eher einer Studentenbude glich St. Zweig Ungeduld 413

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Novelle
Zitationshilfe
„Nüchternheit“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Nüchternheit>, abgerufen am 25.11.2020.

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