Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Nüster, die

Nüster, die; -, -n /meist im Pl./
Nasenloch, bes. beim Pferd: die geblähten, weit geöffneten Nüstern des Pferdes; der Schimmel schnaubt, atmet mit seinen, durch seine Nüstern; Hauch strömt aus den Nüstern; dicht. Ein edles Roß … Seine Nüster dampft C. F. Meyer 2,267 (Hutten) ; /vom Menschen/ geh. unter den etwas kühlen Augen standen bewegliche Nüstern allen Düften der Welt offen Hesse 5,245 (Narziß) ; [etwas Schmerzliches, das] die zarten Nüstern vibrieren ließ Th. Mann 1,473 (Buddenbr.) ; umg. scherzh. er schnüffelte mit seinen Nüstern in den Regen hinaus

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Novelle
Zitationshilfe
„Nüster“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Nüster>, abgerufen am 15.01.2021.

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