Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Nuance, die

Nuạnce, die; -, -n [nüạŋße, nüạ̃ß(e)]
franz.feiner Unterschied, feine Abweichung, Abschattung
a) in der Farbe: farbliche, zart abschattierte Nuancen; eine helle, feine N. des Blaus; ein Gelb in verschiedenen Nuancen; das Grün ihres Kleides hat stets jene Nuance (Farbton), die genau zu dem roten Haar steht Steinberg Uhren 119
b) in der Intensität: durch wechselnde Schaltung der Glühbirnen … jede Nuance von Hell und Dunkel auf der Bühne hervorzaubern Winterstein Leben 1,272; (um) eine N., einige Nuancen (etwas, ein wenig) größer, heller ihre Argumente waren um eine Nuance zu scharf formuliert Hagelstange Spielball 224; seine Stimme mit einer Nuance (leisen Spur) Mißtrauen und Vorsicht M. Haushofer in: Österr. Erzähler 2,260
c) /übertr./ Feinheit: die besonderen Nuancen einer Rede verstehen; stilistische Nuancen; Man hatte [den roten Mantel] … für eine raffinierte Nuance der Regie gehalten Winterstein Leben 2,205; Paris, der ohnehin wenig Sinn für die feineren Nuancen des Flirt hat Hacks Schöne Helena 3 d

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Zitationshilfe
„Nuance“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Nuance>, abgerufen am 26.11.2020.

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