Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Nudel, die

Nudel, die; -, -n
1. /Sg. ungebräuchl./ (Eier)teigware von verschiedenartiger Form, die aus einem Weizenteig hergestellt, dann getrocknet ist und in siedendem Wasser gekocht wird: Brühe mit Nudeln; die Nudeln in siedendes Wasser einstreuen; Nudeln essen, kochen, (selbst) zubereiten; selbstgemachte Nudeln;
2. /Sg. ungebräuchl./ in schwimmendem Fett gebackenes Hefegebäck
3. /übertr.; bezeichnet in Verbindung mit bestimmten Adjektiven eine Person/ salopp scherzh. Person, Mensch: du bist ja eine komische, putzige, berl. dufte⌝ N.; Zwei Berliner … einer, eine ulkige Nudel, mit dicken Backen, Sommersprossen A. Zweig Erziehung 172; so eine freche, giftige N.!; sie ist eine ziemlich dicke N.;

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Zitationshilfe
„Nudel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Nudel>, abgerufen am 19.02.2020.

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