Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Pfeffer, der

Pfeffer, der; -s, /ohne Pl./
Frucht des Pfefferstrauches, die gemahlen oder ungemahlen als scharfes Gewürz verwendet wird: schwarzer, weißer P.; eine Prise P.; das Fleisch mit P. und Salz würzen; der P. brennt auf der Zunge; gestoßener, ganzer P.; /bildl./ salopp bleib, wo der P. wächst (komm mir nicht zu nahe)! ich wünsche ihn dorthin, wo der P. wächst (weit weg von hier) umg. da liegt der Hase im P. (das ist die Ursache, darin liegt die Schwierigkeit) Textil. P. und Salz punktförmige schwarzgraue Musterung, bes. bei Kammgarn: e. Kammgarn, Anzug, Rock in P. und Salz; Er trug … einen soliden Kammgarnanzug, in Pepita, so nadelfein, daß es schon fast wie Pfeffer und Salz aussah M. Walser Halbzeit 166; /übertr./ salopp jmdm. P. geben (jmdn. reizen) er gab seinem Auto allerhand P. (gab dem Motor viel Gas)

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„Pfeffer“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Pfeffer>, abgerufen am 01.12.2020.

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