Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Pfennig, der

Pfennig, der; -(e)s, -e/ - /Pl. Pfennig bei Wertangabe;
kleinste deutsche Währungseinheit/ der P. der Deutschen Demokratischen Republik /Abk.: Pf/; BRD der Deutsche P. /Abk.: Dpf, Pf/; hundert Pfennige sind eine Mark; etw. kostet fünf P.; eine Briefmarke zu zwanzig P.; die jungen Leute rechneten mit dem P.; keinen P. Geld haben; ohne einen P. sein; sie ließ sich auf den P. genau herausgeben; sie lieferte ihr Monatsgehalt bis auf den letzten P. ab; umg. sie hatten keinen P. mehr (waren sehr arm) ich habe nur noch einige Pfennige; sie wechselte einen Groschen in Pfennige um; er … spielte mit ihm die kleine Sieben. Sie setzten Pfennige Jahnn Holzschiff 69; /sprichw./ wer den P. nicht ehrt, ist des Talers nicht wert; /bildl./ umg. ich gebe keinen P. dafür (etw. ist mir nichts wert) er drehte jeden P. dreimal um, ehe er ihn ausgab (war sehr sparsam) /oft in dem Wortpaar/ auf Heller und P. ganz genau: sie rechnete mit ihm auf Heller und P. ab; /übertr./ hast du Lust dazu? Nicht für fünf P., Pfennige! (ich habe gar keine Lust) das ist keine fünf P., Pfennige wert (gar nichts wert)

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Zitationshilfe
„Pfennig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Pfennig>, abgerufen am 22.02.2020.

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