Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Prämie, die

Prämie, die -, -n [..i-e]
lat.
1. (Geld)zuwendung für eine besondere Leistung
a) eine P. für den Abschuß von Raubwild; Prämien für Gälischsprechen Böll Irisches Tagebuch 115; für die Ergreifung des Mörders ist eine P. ausgesetzt; der Denunziant war seiner Prämie sicher H. Mann Zeitalter 420; eine P. auszahlen;
b) Sport im Radrennen: eine P. ausschreiben, ausfahren, gewinnen;
2. zusätzliche Vergütung zum Arbeitslohn, die
a) im Soz. bei besonderen Leistungen qualitativer oder quantitativer Art aus dem Betriebsprämienfonds gewährt wird: er ist von der Betriebsleitung für eine P. vorgeschlagen worden; für jmdn. eine P. beantragen; der Betrieb hat zum Jahresende viele Prämien ausgeworfen;
b) im Kap. im Zusammenhang mit bestimmten Lohnsystemen gezahlt wird, um ein Höchstmaß an Arbeitsproduktivität zur Steigerung des Profits zu erreichen
3. Betrag, den der Versicherte der Versicherungsanstalt regelmäßig zu zahlen hat: die P. zahlen, neu festsetzen; die P. ist fällig;
4. Zusatzgewinn im Lotto, in der Lotterie: Prämien in Höhe von 100 Mark fielen auf die Endnummern …;

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Zitationshilfe
„Prämie“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Prämie>, abgerufen am 25.05.2020.

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