Prodụkt, das; -(e)s, -e 〈lat.
   1. materielles Ergebnis menschlicher Arbeit, das der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dient, Erzeugnis: ein industrielles, landwirtschaftliches P.; ein tierisches, pflanzliches, chemisches, literarisches P.; die Produkte der Landwirtschaft, Industrie; ein P. von hoher Qualität; jmdm. ein P., Produkte liefern, verkaufen; Polit. Ök. das P. für die Gesellschaft (das durch die Arbeit der Werktätigen geschaffene Mehrprodukt für die soz. Gesellschaft); das P. für sich (der Teil des Produkts, der auf die in der Produktion stehenden Werktätigen leistungsgerecht verteilt wird); /bildl./ abwertend dieses Buch ist ein recht zweifelhaftes P.; spött. wie heißt denn dein neues P. (Werk)?⌉; /übertr./ ein P. derPhantasie; er ist das P. seiner Umwelt; diese Arbeit ist ein P. (Ergebnis) großen Fleißes; diese Fehler waren das P. (Folge) seiner Unsicherheit
   2. Math. Ergebnis der Multiplikation: zehn ist das P. aus fünf mal zwei
zu 1 /in Verbindung mit einzelnen Wirtschaftszweigen, z. B./ Agrar-, Industrie-, Molkereiprodukt; /ferner in/ Abbau-, Abfall-, Arbeits-, Ausgangs-, Ausscheidungs-, Boden-, End-, Fertig-, Fleisch-, Förderungs-, Gärungs-, Geistes-, Gesamt-, Haupt-, Kolonial-, Kreuzungs-, Kultur-, Kunst-, Landes-, Mehr-, Milch-, Natur-, Neben-, Netto(sozial)-, Phantasie-, Roh-, Sozial-, Spitzen-, Teer-, Veredelungs-, Verlegenheits-, Zerfalls-, Zersetzungs-, Zufalls-, Zwischenprodukt

Zitationshilfe
„Produkt“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Produkt>, abgerufen am 25.06.2017.

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