Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Rose, die

Rose, die; -, -n
/vgl. Röschen]
1. stachliger Zierstrauch mit gefiederten Blättern und bei den veredelten Sorten mit oft angenehm duftenden, großen gefüllten Blüten in vielen Farben: eine wilde, veredelte, hochstämmige R.; Rosen kaufen, pflanzen, beschneiden, abdecken, okulieren; die Rosen haben dieses Jahr sehr unter dem Frost gelitten; die Rosen haben viele neue Triebe angesetzt, blühen vom Juni bis in den späten Herbst; das Heideröschen ist eine wild wachsende R.; die R. rankt sich am Spalier empor;
2. /Verkl.: Röschen, Röslein/ Blüte von 1: rote, gelbe, weiße, dunkle Rosen; eine stark duftende, langstielige R.; eine aufbrechende, knospende, blühende, frisch aufgeblühte R.; Rosen abschneiden, kaufen, zu einem Strauß zusammenbinden, in die Vase stellen; Rosen blühen, duften, verblühen, welken; ein Strauß Rosen; eine künstliche R. aus Wachspapier, Kunststoff; die Röschen der Heckenrose leuchteten zartrosa aus dem kräftigen Grün des Busches hervor; Röslein, Röslein, Röslein rot, / Röslein auf der Heiden Goethe Heidenrösl.; schön wie eine R. /bildl./ umg. nicht auf Rosen gebettet sein (ein schweres Leben haben) /sprichw./ keine R. ohne Dornen (keine Freude, kein Glück ist ungetrübt)
3. /übertr.; Dinge, die einer Rose äußerlich ähnlich sind/
a) Architekt. Fensterrose
b) Jägerspr. unterer, kranzförmig verdickter Teil der Stangen bei Hirsch und Reh
c) Jägerspr. rote Haut um die Augen bei Auer- und Birkwild
d) Med. entzündliche Infektionskrankheit der Haut: eine gefährliche R. am Fuß;

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Zitationshilfe
„Rose“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Rose>, abgerufen am 26.01.2020.

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