Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Rübe, die

Rübe, die; -, -n /Verkl.: Rübchen/
1. Kulturpflanze mit dicker, fleischiger Pfahlwurzel, die als Nahrungs-, Futtermittel oder zur Zuckergewinnung dient: weiße, rote Rüben, süddt. gelbe Rüben (Mohrrüben) Rüben (an)bauen, drillen, hacken, häufeln, roden, (ver)ziehen; Rüben einmieten, (ver)füttern; umg. in die Rüben (zur Arbeit auf das Rübenfeld) gehen das ganze Feld war mit Rüben bebaut; /übertr./ umg. ein Durcheinander wie Kraut und Rüben; umg. scherzh. jmdm. Rübchen schaben (mit einem Zeigefinger rasch über den anderen streichen, um jmdn. zu verspotten)
2. salopp derb Kopf: Die Rübe hätten sie dir abgehackt Steinberg Uhren 87; jmdm. eins auf die R. geben (jmdn. auf den Kopf schlagen) jmdm. (mit dem Stock) über die R. hauen;
3. salopp scherzh. übermütiges Kind: so eine freche R., ein freches Rübchen!;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Romanistik
Zitationshilfe
„Rübe“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Rübe>, abgerufen am 26.11.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)