Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Rückgrat, das

-grat, das
Wirbelsäule: ein gerades, festes, schwaches, verkrümmtes R.; du wirst dir noch das R. brechen!; er hat sich schwer am R. verletzt; /übertr./ Stütze, Halt: das R. unserer Wirtschaft ist die Schwerindustrie; die Eisenbahn bildet das R. des Verkehrs; innere Kraft, Stärke; Mut, zu seiner Überzeugung zu stehen: R. haben; er hat kein (moralisches) R., es fehlt ihm an R.; sie hätten mehr R. zeigen können; er ist ein Mensch ohne R.; jmdm. das R. stärken, steifen jmdn. für eine Auseinandersetzung innerlich stark machen: Vor allem galt es zunächst … ihnen [den Massen] das Rückgrat zu steifen Bebel Aus meinem Leben 626; jmdm. das R. brechen (jmdm. die Widerstandskraft nehmen, jmdn. wirtschaftlich, moralisch zugrunde richten)

WDG, 4. Band, 1974

Rückgrat, das

Rückgrat, das
s. Rück- rück-

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Zitationshilfe
„Rückgrat“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Rückgrat>, abgerufen am 23.02.2020.

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