Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Reim, der

Reim, der; -(e)s, -e
1. Gleichklang einer oder mehrerer Silben mit einer oder mehreren anderen bei verschiedenem Silbenanlaut, bes. am Ende einer Verszeile: ein stumpfer, klingender, männlicher, weiblicher, (un)reiner R.; ein-, zwei-, mehrsilbige, paarige Reime; Reime machen, bilden; etw. in Reime setzen; umg. Reime schmieden (schlecht und recht reimen) ein Glückwunsch in Reimen (gereimten Versen) keinen R. auf ein Wort finden, wissen; /übertr./ umg. darauf finde ich, weiß ich keinen R. (das kann ich nicht verstehen) darauf kann ich mir keinen R. machen; darauf mußt du dir selbst, allein deinen R. machen (das mußt du dir selbst zu erklären suchen)
2. kleines Gedicht, Vers: die Mutter lehrt ihr Kind alte, lustige Reime; Er hatte seit Jahren … die im Volke lebenden Reime und Lieder gesammelt Storm 1,28 (Immensee)

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Zitationshilfe
„Reim“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Reim>, abgerufen am 24.02.2020.

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