Roll-
zu rollen:-bahn, die Start- und Landebahn für Flugzeuge, Piste;
-bett, das auf Rollen laufendes Bett
   a) seitlich hervorziehbares Bett, das, zusammengeschoben, einem Wohnmöbel ähnelt
   b) bewegliches Krankenbett;
-brücke, die vgl. -steg;
-fahrstuhl, der vgl. -stuhl;
-feld, das gesamte, von Flugzeugen nutzbare Fläche eines Flughafens einschließlich der Rollbahn;
-film, der auf eine Rolle, Spule gewickelter Film;
-filmkamera, die;
-holz, das landsch. Nudelholz;
-kragen, der Kragen, der gerollt ist: ein gestrickter, farblich abgesetzter R.;
-kragenpullover, der;
-kur, die Kur bei Magenerkrankungen, bei der man nach Einnahme eines Medikaments mehrfach die Körperlage wechseln muß;
-kutscher, der; veraltend Kutscher eines Rollwagens;
-laden, der; /Pl. -läden, -laden; Schreibg.: Rolladen/ aus Holz-, Metall- oder Kunststoffleisten zusammengesetzte, aufrollbare Wand vor Fenstern, Türen, auch am Aktenschrank oder am Schreibtisch: den R. hochziehen, herunterlassen; der R. rasselte, schnurrte herunter; ein grüner, geschlossener R.;
-mops, der um ein Stückchen Gurke gewickelter, entgräteter, sauer eingelegter halber Hering;
-schicht, die Bauw. Lage hochkantig gestellter Mauersteine;
-schinken, der aus der Keule des Schweines herausgeschnittener, wegen seiner Größe gewickelter, geräucherter Schinken;
-schrank, der Schrank mit aufrollbarer Vorderwand;
-schuh, der; an der Schuhsohle befestigtes Sportgerät mit vier kleinen Rädern: R. laufen; Rollschuhe mit Kugellager;
Rollschuh-:
-bahn, die Bahn, Platz mit ebenem (asphaltiertem) Boden zum Rollschuhlaufen;
-läufer, der;
-sport, der;

Roll-:
-sitz, der beweglicher, auf Rollen laufender Sitz im Ruderboot;
-steg, der mit Rädern versehener Steg, der beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste als Verbindung zwischen Schiff und Landungssteg dient;
-strecke, die von einem Flugzeug beim Starten oder Landen benötigte Strecke auf der Rollbahn: die R. dieses Flugzeugs beträgt 1 700 Meter;
-stuhl, der fahrbarer Stuhl für Kranke, Körperbehinderte: im R. sitzen; (jmdn.) im R. (spazieren)fahren; er schob den R. mit der alten Frau in den Schatten;
-treppe, die Treppe mit beweglichen Stufen, die an einem Förderband auf- oder abwärtslaufen: auf der R. hinauf-, hinabfahren; eine steile, schnellfahrende R. zum Bahnsteig; die R. ist mit einer Fotozelle versehen und schaltet sich automatisch ein;
-tuch, das großes, langes Tuch, das beim Rollen der Wäsche als Schutz verwendet wird;
-wagen, der schwerer Wagen, oft ohne Seitenwände, zum Transport von Lasten;
-wäsche, die zum Rollen bestimmte Wäsche; gerollte Wäsche

Mops, der; -es, Möpse
   1. /Verkl.: Möpschen, Möpslein/ früher sehr beliebter, kleiner, stämmiger Hund mit dickem Körper, rundem Kopf und kurzen Beinen, Zwergform der Bulldogge: die alte Dame führte ihren M. spazieren, hatte ihren M. auf dem Schoß; Als unser Mops ein Möpschen war Kinderl.; scherzh. lebe glücklich, lebe froh wie der M. im Paletot; salopp keuchen wie ein asthmatischer M.; /bildl./ dicker Mensch: »Ja«, erwiderte der feiste Mops und schätzte mich dabei mitleidig durch seine goldgefaßte Brille ab Hauser in: Hammer u. Feder 139
   2. /nur im Pl./ salopp Geld: ich habe keine Möpse mehr; dazu fehlen mir die Möpse
zu 1 Fett-, Roll-, Zahlmops

Zitationshilfe
„Rollmops“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Rollmops>, abgerufen am 15.12.2017.

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