Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Ruck, der

Ruck, der; -(e)s, -e
schnelle, kurze Bewegung, die durch einen plötzlichen Stoß, Zug ausgelöst wird: ein leichter, jäher, harter, heftiger R.; ein R. nach vorwärts; ein plötzlicher R. der Lokomotive; ein R. am Zügel; ein R. mit dem Kopfe; ein R., dann fuhren wir los; ein R. ging durch seinen Körper; es gab auf einmal einen R.; Das Pendel der hohen Uhr ging in hörbaren Rucken hin und her A. Zweig Claudia 137; der Zug hielt mit einem scharfen R.; er hob die Kiste mit einem kräftigen R. hoch; /bildl./ umg. sich /Dat./ einen R. geben (sich zusammenreißen) es gab mir einen inneren R. (es traf mich innerlich) einer Sache einen R. geben (sie vorantreiben) die Wahlen ergaben einen starken R. nach links (brachten der Linken einen erheblichen Stimmenzuwachs) umg. in einem R. ohne Halt: in einem R. ging es mit dem Schnellzug von Berlin zur Ostsee; mit einem R. auf einmal, plötzlich: mit einem R. aufspringen, stehenbleiben; mit R. und Zuck flott, schnell, zügig: die Kapelle spielte mit R. und Zuck

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Zitationshilfe
„Ruck“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Ruck>, abgerufen am 29.11.2020.

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