Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Saat, die

Saat, die; -, -en
1. /ohne Pl./ das Säen: die S. beginnt in den nächsten Tagen, ist beendet; es ist bald Zeit zur S.; eine frühe, späte S.;
2. /Pl. ungebräuchl./ das zum Säen bestimmte und verwendete Saat- und Pflanzgut, die Samenkörner: die S. muß rechtzeitig in die Erde, den Boden gebracht werden; er trat die S. fest; die S. ging rasch auf; /bildl./ seine S. geht auf (die Folgen seiner Tat zeigen sich) die Saat der Gewalt … hat in den USA blutige Früchte getragen Tageszeitung DDR 1968; daß kein Weltzustand wiederkommen soll, in dem die Saat eines Hitlers wieder gedeihen und zu neuen Katastrophen wachsen kann Th. Mann 12,616
3. die aufgegangenen (jungen) Pflanzen: die (junge) S. steht gut, ist erfroren; die Saaten sind reif für den Schnitt; kräftig eingewachsene, grüne Saaten;

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Zitationshilfe
„Saat“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Saat>, abgerufen am 21.09.2020.

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