Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Salon, der

Salọn, der; -s, -s [..ọŋ, ..ọ̃,] süddt. österr. [..o̱n]
franz.
1. Geschäft, bes. für Haar- und Körperpflege, Damenbekleidung: /oft mit Personennamen verbunden/ S. Madeleine, Figaro; ein S. mit den neuesten Hutmodellen, für Modeartikel
2. elegant und bequem eingerichteter Raum für besondere Anlässe, bes. in einem Hotel, in Flugzeugen oder Schiffen: Der vordere Passagierraum [der Flugzeugmaschine] kann auch als Salon für die erste Klasse ausgestattet werden, in dem 18 bequeme Sitze mit breiten Ablagetischen stehen Urania 1968
3. Ausstellungsraum: ein S. für Automobile; ein mathematisch-naturwissenschaftlicher S. mit seltenen Apparaturen und Geräten; der Pariser S. (die Pariser Kunstausstellung)
4. veraltend Empfangs-, Besuchszimmer: In dem Salon der … Frau von Carayon und ihrer Tochter Victoire waren an ihrem gewöhnlichen Empfangsabend einige Freunde versammelt Fontane I 1,309 (Wuthenow)
5. regelmäßig in 4 stattfindende Gesellschaft eines literarisch und künstlerisch interessierten geselligen Kreises, bes. im 18/19. Jahrhundert

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Zitationshilfe
„Salon“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Salon>, abgerufen am 19.09.2020.

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