Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Sammlung, die

Sammlung, die; -, -en
1. /entsprechend der Bedeutung 1 von sammeln / das Zusammentragen: eine S. von Zitaten, (vermischten) Aufsätzen anregen, in die Wege leiten; eine öffentliche S. (Geldsammlung) für das Rote Kreuz, für die Volkssolidarität, zugunsten der Erdbebengeschädigten veranstalten, organisieren die S. ergab, brachte 1000 Mark;
2. Ergebnis von 1, das Gesammelte, bes. Kunstsammlung: eine umfangreiche, wertvolle, dürftige, reiche, private, öffentliche S.; eine S. von Kunstschätzen, Gemälden, Altertümern; das Buch enthält eine S. von Sagen, Geschichten und Schwänken; eine S. von Gedichten, Novellen, (vermischten) Aufsätzen;
3. der Allgemeinheit zugänglicher Aufbewahrungsort einer (Kunst)sammlung: die S. ist nur vormittags geöffnet, heute geschlossen; die S. besuchen;
4. /entsprechend der Bedeutung 3 von sammeln / das Gesammeltsein: es fehlt mir an (der nötigen) S.; ein unendlich zartes, stilles Landschaftsgedicht, etwas japanisch, … ganz eingestellt zu stiller Sammlung und innerem Genügen Benn 1,470

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Zitationshilfe
„Sammlung“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Sammlung>, abgerufen am 30.09.2020.

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