Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

Schüssel, die

Schüssel, die; -, -n
1. /Verkl.: Schüsselchen/ vertieftes, schalenförmiges Gefäß mit flachem Boden, bes. zum Aufbewahren, Anrichten oder Auftragen von Speisen: eine flache, tiefe, runde, ovale, silberne, gläserne, irdene, emaillierte S.; eine S. aus Glas, Porzellan, Steingut, Blech, Plast, Holz; ein Satz Schüsseln; die S. füllen, leeren; eine S. (voll, mit) Salat, Kartoffeln, Suppe; /übertr./ umg. vor leeren Schüsseln sitzen (hungern) er hat immer an vollen Schüsseln gesessen (er hat nie Hunger gelitten)
2. veraltend das in einer Schüssel Aufgetragene, das Gericht, die Speise: das Wohl und Wehe des Staats, das in nichts anderm bestand, als eben in guten Schüsseln und auserlesenem Wein E. T. A. Hoffm. 3,17 (Serapionsbrüder) ; Ich habe in der Küche zu tun … bei den kalten Schüsseln Th. Mann 8,407 (Krull)

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Schwangerschaftsunterbrechung Seereise
Zitationshilfe
„Schüssel“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schüssel>, abgerufen am 30.09.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache