Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Schabernack, der

Schabernack, der; -(e)s, -e /Pl. ungebräuchl./
1. übermütiger, mutwilliger Streich: jmdm. einen S. spielen, antun; (mit jmdm.) (seinen) S. treiben; Er … schnitt Fratzen, warf den Knaben mit Tannenzapfen oder trieb sonst einen Schabernack Fussenegger Antlitz 32 zum S., aus S. etw. tun; daß der Junge … eines recht üblen Schabernacks wegen in Zwangserziehung gegeben worden war Penzoldt Erdenwurm 76
2. umg. scherzh. Kind, das oft übermütige, mutwillige Streiche macht: du bist ein kleiner S.!;

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Scharbockskraut
Zitationshilfe
„Schabernack“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schabernack>, abgerufen am 29.09.2020.

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