Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Schach, das

Schach, das; -(e)s, /ohne Pl./
1. Brettspiel für zwei Personen mit je sechzehn zum Teil verschiedenartigen weißen und schwarzen Figuren, dessen Ziel darin besteht, den gegnerischen König mit den eigenen Figuren so anzugreifen, daß er in eine Position kommt, aus der es für ihn keinen Ausweg gibt: S. spielen; eine Partie S. (mit jmdm.) spielen; jmdn. zu einer Partie S. auffordern;
2. Schach /nur in festen Wendungen/ S. (dem König)! /Zuruf beim unmittelbaren Angriff auf den gegnerischen König/; S. und matt!; S. (an)sagen; dem gegnerischen König, dem Gegner S. bieten den gegnerischen König unmittelbar angreifen: der Turm bietet S.; dem König wird durch die Dame S. geboten; der Weltmeister bot seinem Herausforderer S.; der gegnerische König, der Gegner steht, ist im S. (der gegnerische König ist unmittelbar angegriffen) der weiße König steht im S. des Turmes; du stehst im S.; den König aus dem S. ziehen (mit dem König einen Zug machen und dadurch verhindern, daß er schachmatt gesetzt wird)
3. umg. jmdn. in, im S. halten jmdn. mit Druck, bes. durch Androhung von Waffengewalt, am Handeln hindern: einer der Bankräuber hielt mit vorgehaltener Pistole das Bankpersonal in S.; In diesem Kessel … hielt ein einzelner Mann ein Bataillon in Schach Mundstock Mann 341

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Zitationshilfe
„Schach“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schach>, abgerufen am 15.08.2020.

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