Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Schalk, der

Schalk, der; -(e)s, -e/ Schälke
zu Scherz, Neckerei, lustigen und mutwilligen Streichen aufgelegter Mensch, jmd., der anderen gern einen Possen spielt, Schelm: er ist, war ein S.; der (kleine) S. hat uns alle angeführt, sich /Dat./ damit nur einen Spaß gemacht; /bildl./ sie hat den S. im Nacken, ihr sitzt der S. im Nacken (sie ist zu Schelmereien geneigt) Hendrik war an diesem Abend in brillanter Stimmung, der Schalk saß ihm im Nacken K. Mann Mephisto 164; Die scharfe Nase wird durch den gütig geschwungenen Mund gemildert, in dessen Winkeln freilich der Schalk sitzt Tageszeitung 1956; jmdm. sitzt der S. in den Augen; aus den Augen leuchtet der S. (schelmische Wesensart)

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Zitationshilfe
„Schalk“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Schalk>, abgerufen am 18.09.2020.

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