Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 4. Band, 1974

Scharteke, die

Scharte̱ke, die; -, -n
Herk. unsicher
1. umg. abwertend wertloses, abgegriffenes, zerlesenes Buch: [ein] Schrank, dessen Fächer vollgestopft sind mit Dutzenden alter Scharteken Rehfisch Hexen 486; wertloses, anspruchsloses Theaterstück: Wollte er sein Haus gepackt voll haben bis zum letzten Sitz- und Stehplatz, so brauchte er nur ein Stück anzusetzen … eine Scharteke wie Des Königs Befehl von Töpfer Th. Mann 11,773
2. salopp abwertend ältliche, unansehnliche, unsympathische weibliche Person: so eine alte S.!;

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Zitationshilfe
„Scharteke“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/Scharteke>, abgerufen am 27.10.2020.

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